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Wenn ein Mensch die Macht hat – Der Finger Gottes

1986 war ein katastrophales Jahr für den Fußball, nicht weil Deutschland das WM-Finale gegen Argentinien verlor und auch nicht aus dem Grund, dass das Mutterland des Fußballes, England, im Viertelfinale die Segel streichen muss, aber wegen der Art und Weise, wie diese Dinge passiert sind. Noch heute spricht man von „Der Hand Gottes“, die Diego Maradona im Halbfinale nutzte, um das 1-0 gegen die Briten zu erzielen, die Gauchos eine Runde weiterzubringen und schließlich nach dem Sieg über die Deutschen den WM-Cup nach oben zu strecken. Kultautor Andreas Franz spricht zwar nicht von einer ganzen Hand, sein Werk „Der Finger Gottes“ lässt aber zumindest Parallelen erkennen.

Die Familie Vandenberg hat immensen Einfluss in der fränkischen Stadt Waldstein, fast nichts läuft ohne ihre Zustimmung, rein gar nichts passiert, ohne dass sie davon wissen. Sie entscheiden, wer wo welchen Job bekommt und selbst wie viel dann dafür bezahlt wird, sie richten über Erfolg und Misserfolg und sie sind es auch, so scheint es zumindest, die über Leben und Tod entscheiden. Die Familie Vandenberg erlaubt es sich, Gott zu spielen. Beinahe zufällig stößt der Polizist Brackmann auf ein Geheimnis, bei dem sich der Einfluss der Familie klar erkennen lässt, das aber seit Jahren unter den Teppich gekehrt wurde. Zu tief reicht ihr Einfluss. Brackmann zweifelt noch, ob er sich auf diesen Fall einlassen soll, doch als ein Wirbelsturm die Stadt befällt, überschlagen sich die Ereignisse und so rutscht der Polizist in das Abenteuer seines Lebens.

6 Aug
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