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Warum wir Neid empfinden

Wir Menschen sind ja eigentlich sehr gemeinschaftsdenkende Wesen. Selten steht irgendjemand allein da, häufig hat ein Mensch irgendwen, der ihn unterstützt. Wir halten zu unseren engen Freunden, auch wenn sie mal einen Fehler begehen. Das Band unter Geschwistern kann ebenfalls nicht so schnell zerreißen, eine Meinungsverschiedenheit reicht da nicht aus. Die meisten humanen Wesen halten zusammen, so wirklich sein eigenes Ding zieht niemand durch, denn nimmt man es genau, erkennen wir, dass wir andere Menschen brauchen. So partnerschaftlich wir auch sind, es liegt auch in unserer Natur, Neid zu empfinden. Wenn jemand aus unserer Sicht besser dasteht beneiden wir ihn dafür. „Das gönn´ ich dir (nicht)! – Warum wir manchmal Neid empfinden“ erklärt, warum wir so veranlagt sind.

Autorin Beate M. Weingardt analysiert anhand unterschiedlicher Situationen und Personenkonstellationen, wie Neid in uns entsteht. Er schlummert in jedem von uns, ihn komplett einzudämmen steht nicht in unserer Macht. Ganz im Gegenteil. Wenn Neid in uns empor steigt, kann er uns beherrschen. Wir tun Dinge, die wir sonst nicht tun würden, verletzten Menschen und zerstören ansonsten festsitzende Bänder zwischen uns und unseren Liebsten. Dass dies gefährlich für unsere Zivilisation ist, sollte klar sein. Deshalb liefert die Autorin gleich noch einige praxisbewährte Tipps, um den Neid zu bändigen.

5 Apr
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