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Todesqual der besonderen Art

Die Debatte, welches der beiden Geschlechter mehr Schmerzen ertragen kann, habe ich unlängst wieder in der Boulevardpresse gelesen. Sicherlich gelten Männer immer als die Starken, die Harten, die auch bei schwereren Verletzungen nicht zu Weinen beginnen dürfen. Dennoch gilt insbesondere die heutige Männerwelt als sehr zimperlich und zeigt des Öfteren auch einmal das viel gescholtene schmerzverzerrte Gesicht. Frauen hingegen müssen Schwangerschaften überstehen. Ich spreche zwar nicht aus Erfahrung, aber das muss schon keine einfache Sache sein. Für das erste Opfer in „Todesqual“ von Robert Ellis steht diese Prüfung noch bevor, doch ehe es dazu kommt, muss die schwangere Frau eine Qual erleben, die wohl auch jedem Mann sichtlich Schmerz bereitet hätte.

Tot in ihrem Bett aufgefunden, entdeckt man sie mit einem Schlitz, der von Bauch bis Kehle reicht und keine Zweifel daran aufkommen lässt, dass diese Frau unbändige Qualen auf sich nehmen musste. Detective Lena Gamble übernimmt die Ermittlungen und lenkt diese zunächst auf den Mann an ihrer Seite. Erst nachdem weitere Frauen auf mysteriöse Art und Weise umgebracht werden, rückt die Polizei von dieser Fährte ab. Klar ist, dass der Killer seine Opfer vor dem Mord noch vergewaltigt und seine Taten mittlerweile so große Wellen schlagen, dass auch die Presse das Thema systematisch behandelt. Lena scheint den Taten und damit dem Täter näher verbunden als sie denkt und so gerät auch sie schon bald in des Killers Visier.

1 Jun
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