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Stigma – Wenn die Vergangenheit einen einholt

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal etwas durchmachen müssen, was man persönlich ganz schnell wieder vergessen wollte. Über einen gewissen Zeitraum scheint das dann auch ganz gut zu funktionieren, doch die Floskel, dass man sich immer zweimal im Leben begegnet, trifft nicht nur auf persönliche Kontakte zu. Wobei selbst dies im Fall von Michael Hübners „Stigma“ passen würde. Zentral wirkt die Konfrontation mit dem Tod, dem der Hauptakteur Tom schon einmal gerade so von der Schippe gesprungen ist. Dreizehn Jahre später sieht er sich erneut der Gefahr ausgesetzt und auch der dafür Verantwortliche ist derselbe.

Eigentlich schien alles überwunden. Als Kind war er stundenlang einem Mörder ausgesetzt. Zu seinem Glück erfolgte die Rettung entgegen dem Szenario in anderen Fällen rechtzeitig. In der Folge plagte sich Tom mit Panikattacken, die ihn auch Jahre danach noch heimsuchten. Als ein kleines Mädchen ermordet wird, findet man bei der Leiche einen Zettel, dessen Botschaft unmissverständlich Tom gilt. Ein alter Bekannter droht damit, den ganzen Spuk erneut über ihn einprasseln zu lassen. Auf Anraten der Ärzte begibt sich der Gejagte in eine Therapie, die sein Trauma ein für alle mal beenden soll. Pech nur, dass gerade diese Hilfe zu einer noch größeren Gefahr wird.

3 Jul
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