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Seltsam, aber eindrucksvoll – Inkubus

Luca di Fulvio schwimmt derzeit auf einer wahren Erfolgswelle. Sein Roman „Der Junge, der Träume schenkte“ hat den Sprung auf die Bestsellerlisten im Nu geschafft. Binnen kürzester Zeit war er dort ganz oben anzusiedeln. So beeindruckend ich die Geschichte auch finde und so viel Eindruck sie auch bei allen Anderen hinterlässt, sein vorheriges Werk „Inkubus“ steht in Sachen Unterhaltungswert dem aktuelleren in nichts nach, schon gar nicht in Bezug auf die enthaltene Vielschichtigkeit. Italiens augenblickliche Literaturikone Nummer Eins inszenierte ein facettenreiches Konstrukt aus pädophilen Gedanken, ehrgeizigen Polizisten und Psychopathen, die zu unglaublichen Gräueltaten fähig scheinen.

Alles beginnt mit einer bestialischen Mordserie, die Amaldi, einen in die Jahre gekommenen Kommissar, zunächst vor ein absolutes Rätsel stellt. Die Lösung des Falls scheint nur möglich, wenn er sich in die tiefe Dunkelheit, den Untergrund der Stadt begibt. Dort trifft er auf Luz, eine Person, die in Sachen Schrillheit Amaldi noch zu übertreffen weiß. Luz kennt die Opfer, allesamt Menschen, die ihm während der Zeit im Waisenhaus über den Weg gelaufen sind. Dort kam es zu Taten, die den Fall und auch Amaldis Gedanken über die Mordserie in einem ganz neuen Licht präsentieren. Womöglich kennt Luz den Mörder ganz genau und ganz nebenbei auch den Grund für all die grausamen Morde, die derzeit verübt werden.

1 May
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