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Oktoberfest – Horror auf der Wiesn

Das Münchner Oktoberfest ist eines der größten Volksfeste der Welt, jährlich pilgern gut sechs Millionen Menschen zur Wiesn, trinken Maß und essen Brezeln und Weißwürste. Sie tragen Trachten und tanzen, singen und feiern. Warum sie das tun, wissen Sie vielleicht selbst nicht genau und dennoch machen sie es seit 1810. Damit feiert das Fest in diesem Jahr 200-jähriges Jubiläum und schon jetzt sind Lederhosen und Dirndl die Hits der Kleidungsindustrie. Seit jeher gibt es natürlich wie bei jedem anderen großen Ereignis Spekulationen um die Sicherheit, nicht zuletzt auch wegen dem Ausgang der Loveparade vor einigen Wochen.

Einer, der die Gefahren solcher Großereignisse auf Papier gebracht hat, ist der deutsche Autor Christoph Scholder, der mit „Oktoberfest“ ein wahres Horrorszenario inszeniert. Es ist der zweite Wiesn-Sonntag und wie an jedem Tag, an dem München im wahren Menschenmeer versinkt, scheint die Stimmung gut. Die Menschen machen das, was sie immer tun, wenn es auf dem Oktoberfest so richtig zu beben beginnt, sie sind bestens gelaunt und leben ihre Emotionen aus. Sie ahnen noch nicht, welch verheerenden Ausgang dieser Tag nehmen kann. Exakt vier Minuten vor sechs gibt der Kommandeur einer russischen Terroreinheit, Oleg Blochin, den Befehl, Betäubungsgas in ein bis zum Rand gefülltes Bierzelt zu pumpen. Dies ist nur der Anfang und so werden Zehntausende zu Geiseln in einem grotesken Spiel auf Leben und Tod.

30 Aug
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