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Michael Horeni besteht den DFB-Leistungstest

Dass Männer in den Vierzigern ganz gerne mal neue Vorlieben entdecken und sich an frühere Tage zurückerinnern, ist schon lange kein bloßer Mythos mehr. Wenn man es beruflich geschafft hat, Frau, Kinder und Haus im Einklang damit zu verbinden sind, kommt irgendwann bei jedem einmal der Punkt, an dem man eine neue Aufgabe benötigt. Beim FAZ-Sportredakteur Michael Horeni war dieser Punkt ein morgendlicher Jogginglauf mit einer alten Bekannten rund um die Alster. Diesen schaffte er nicht, was dem ehemaligen Sportabiturienten zu denken gab. Als dann auch noch die Haushälterin anmerkte, er habe ein wenig zugenommen, stand für Horeni fest, es muss sich was ändern in seinem Leben, der Sport muss zurück.

Mithilfe der DFB-Fitnesstrainer Oliver Schmidtlein und Shad Forsythe wollte er sich wieder in Form bringen, die Geschichte „Vom Hemd zum Helden – Ein Fitnessjahr mit den Profis“ war geboren und mit ihr Horenis täglicher Kampf gegen den inneren Schweinhund. In Zusammenarbeit mit den beiden, die ihm einen individuellen Trainingsplan anfertigten, wollte der Sportjournalist innerhalb eines Jahres so fit werden, dass er auch den Leitungstest der Nationalspieler absolvieren kann. Ausgerichtet darauf beginnt er mit dem Joggen, stärkt Rumpf und Co. und meldet sich schließlich in einem Fitnessstudio an. Neben den Trainingsmethoden erfahren wir von allen Rückschläge und Motivationsschüben wie dem Konkurrenzkampf mit dem Topathleten aus der Nachbarschaft. Alles ist brillant amüsant verpackt und wirkt jedem, der den Weg von der Couch-Potato zum Sportler schaffen als ideales Lehrbuch. Denn, so viel sei verraten, Horeni packte die DFB-Norm.

3 Oct
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