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Markus Flohr entführt Sie in das Land, „Wo samstags immer Sonntag ist“

Wir Deutschen haben eine lange Geschichte. Eine Geschichte, die geprägt ist von großen Territorialkriegen und –bündnissen, die durchdrungen ist von klugen Köpfen wie Einstein und Max Planck, von Literaten wie Goethe und Schiller, von Sportikonen wie Kaiser Franz und Boris Becker, von Musikern wie Bach oder Lena Meyer-Landruth. Doch gibt es auch dunkle Kapitel in unserer Geschichte, denn wenn man ganz nach oben will, verletzt man auf dem Weg dorthin andere. Es scheint gar zu milde ausgedrückt, wenn wie die Geschehnisse zwischen 1933 und 45 betrachten, zumal sich der Hass der Deutschen gegen das jüdische Volk noch weit früher finden lässt.

Wir befinden uns heute in dem Glauben, etwas gut machen zu müssen, dabei können wir, die nunmehr vierte Generation nach der NS-Zeit das gar nicht mehr. Die Dinge sind geschehen und wir können nicht mehr tun als dies in unseren künftigen Taten zu bedenken und im Gedächtnis zu behalten. Markus Flohr, ein junger deutscher Autor, reiste vor gar nicht langer Zeit nach Israel, wo er genau diesem Gedankenspiel zum Opfer fiel. Was können wir tun, was sollen wir denken und wie finden wir uns selbst darin zurecht, was vor 70 Jahren geschehen ist? „Wo samstags immer Sonntag ist“ ist ein Werk, das versucht, Flohrs Platz in dieser Welt zu definieren und damit auch den Platz bzw. die Stellung der Deutschen zu früheren Taten zu charakterisieren. Auf humorvolle Art gestaltet er Missverständnisse und Selbstfindung, beobachtet Beklemmungen im alltäglichen Leben und den Umgang mit den unterschiedlichsten Religionen.

14 Feb
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