eBook-Welt

Mark Benecke weiß, wie Menschen sterben

Genau genommen gibt es nichts Schrecklicheres als die Realität. Nichts ist grausamer, keine noch so gut ausgedachte Fiktion. Beinahe täglich erfahren wir von Morden, Körperverletzungen und kranken Ideen, die irgendwo langsam zu wachsen beginnen. Während im Film alle Täter relativ schnell überführt werden und eigentlich niemand nach einem Verbrechen ungestraft davonkommt, dauert es in der realen Welt häufig viel länger, bis ein Mord wirklich aufgeklärt werden kann. Dafür bedarf es vieler Mechanismen, die ausgehend von den unterschiedlichsten Kriminalbehörden miteinander verbunden werden müssen. Mark Benecke, seinerseits Kriminalbiologe, erzählt uns etwas von seinem Anteil und gibt in „Mordspuren“ einen Einblick in seine tägliche Arbeit, die Verbrechen in unserer Welt.

Ob es Vergewaltiger und habgierige Ehemänner sind, massenmordende Psychopathen oder aber der ansonsten nette Nachbar, den ein Schicksalsschlag vollkommen aus der Bahn geworfen hat – Benecke beweist anhand seiner ausgewählten Fälle, dass irgendwie jeder zu einem Mord fähig scheint und niemand sich sicher sein kann, nicht einmal Opfer eines Gewaltverbrechen zu werden. Verbrechen aufzuklären, ist hingegen seine Aufgabe. Davon erzählt Benecke und liefert zudem wissenschaftliches Wissen, das seine Arbeit ermöglicht. Mithilfe von Insekten oder klimatischen Gegebenheiten ist er schon so manchem Übeltäter auf die Spur gekommen. Wir dürfen ihn nun dabei begleiten.

26 Apr
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