eBook-Welt

Marco Matthes erinnert daran, dass Poldi den Sand in den Kopf steckt

Ich erinnere mich noch genau an Andreas Möller. Von vielen als die „Heulsuse“ der Bundesliga abgestempelt, war Möller für mich in den 90er-Jahren das, was in den 70ern für viele wohl der Kaiser war und heute ein Messi oder Ronaldo sein muss. Das mag zum einen daran liegen, dass ich zu Beginn meiner Fußballphase ein Anhänger von Borussia Dortmund war, vielleicht aber auch, weil Möller einfach ein richtig guter Fußballer war. Als man Möller in einem Interview einst um Kenntnisse, die vor allem sportlichen Hintergrund hatten, bat, leistete er sich einen Fauxpas, der uns über mehr als ein Jahrzehnt im Gedächtnis blieb. Irgendwie sah er Mailand und Madrid als italienische Städte.

Es sind die lustigen Sprüche der Trainer und Spieler, die im Eifer des Gefechts schon einmal ein paar Sachen durcheinander bringen, welche einen müden Spieltag ein wenig aufheitern. Lukas Podolski sprach einst davon, dass man den „Sand nun nicht in den Kopf stecken dürfe“. Der frühere Bayerncoach Giovanni Trapattoni blieb nur wenigen aufgrund seiner taktischen Brillanz in Erinnerung, vielen aber dank seiner legendären Pressekonferenz. Ganz nach dem Motto „Ich habe fertig“ hat es  Marco Matthes geschafft, ein Werk zusammenzufügen, das neben den Genannten noch weitere Sprachraffinessen des Fußballs parat hält. „Mal verliert man und mal gewinnen die anderen – Die besten Sprüche unserer Fußballhelden“ dient vor allem der Unterhaltung. Also, alle Germanisten, Geographen und Mathematiker, seid bitte nicht zu streng und genießt die Aussagen einfach mal mit einem Lächeln!

19 Aug
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