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Kommissar Kluftinger erlebt die Rauhnacht

Irgendwie ist es schon beachtlich, wie sehr Motive sich in Filmen und Büchern immer wieder in den Vordergrund schieben. Ich habe als kleiner Junge schon Animes im Fernsehen gesehen, in denen sich der Zeichentrickkommissar komischerweise immer da aufhalten muss, wo etwas passiert und zwar ohne, dass man ihn davon in Kenntnis setzt und an den Tatort beordert. Die Familie des Kommissars will ein ruhiges Wochenende verleben oder Bekannten bei der Hochzeit zusehen und siehe da, schon gibt es einen Toten. Später bei Columbo habe ich Ähnliches erlebt und selbst im Tatort sieht man das des Öfteren. Auch einer der berühmtesten Literaturkommissare, der Herr Kluftinger, ist in „Rauhnacht“ zufällig schon vor der Tat am Tatort.

Eigentlich sollte es ein gemütliches Wochenende im gemütlichen Berghotel werden, in welches das Autorenpaar Klüpfel und Kobr seinen Hauptprotagonisten schicken wollte, doch wie so oft, kommt alles ganz anders. Ein Hotelgast wird tot in seinem Zimmer aufgefunden, die Tür ist jedoch von innen verschlossen. Als Kluftinger davon Wind bekommt, reicht die Zeit nicht mehr aus, nach Verstärkung zu bitten, denn im Nu ist das Hotel aufgrund eines schweren Schneesturms von der Außenwelt abgeschnitten. Der Einzige, der Kluftinger mehr oder weniger zur Hilfe steht, ist Doktor Langhammer, der sich irgendwie in den Vordergrund der Ermittlung zu spielen versucht, genauso wie die berühmt berüchtigten Rauhnächte, über die man sich böse Geschichten erzählt.

4 Jan
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