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Kein Wort zu Papa

Es sind nicht viele gute literarische Schriften, die es binnen kürzester Zeit auf die Kinoleinwand oder das Fernsehen schaffen. Manche Werke werden Jahrzehnte später mal wieder aus der Schublade geholt und für Hollywood produziert. Häufig kommt der Film nicht an das literarische Werk heran, meistens aber wissen wir bei Filmen gar nicht, dass es dafür bereits eine literarische Vorlage gibt. Dora Heldt ist eine Autorin, die durchaus für ihre Romane um das Leben in Norddeutschland, gespickt mit Liebe und Intrigen ohne Ende, bekannt wurde und umso mehr dürfte es sie selbst erfreuen, dass eine dieser Geschichte heute Abend Eingang in das deutsche Fernsehen findet.

„Kein Wort zu Papa“ lautet der Titel bei Heldt und auch in der Sonntagabend-Prime Time. Was mancher schon erahnen kann, die Geschichte ist einmal mehr eine aberwitzige Familienkonstellation im Norden des Landes, in welcher Liebe, Lüge, Begierde und Betrug in ein Szenario führen, das beinahe jedes Familienmitglied einbezieht. Christine soll auf Norderney vorübergehend die Pension einer Freundin übernehmen. Gut, dass ihre Schwester Ines ihr zur Hilfe eilt, denn wirklich einen Plan, wie man das angehen soll, hat Christine nicht. Dass auch Ines nicht ernsthaft weiß, wie man eine Pension führt, führt beide schon bald an ihre Grenzen. Als dann Papa per Fax von einem Liebesbrief informiert wird, fahren auch die Eltern in besagte Pension. Die Besitzerin verbringt derweil großartige Tage in Untersuchungshaft in Dubai.

22 Jan
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