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Jonasson verzaubert den Leser mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ auf ein Neues

Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnteSchwedische Autoren hat man in den letzten Jahren immer mal wieder gerne auf ihre herausragenden Krimi- und Thrillerwerke beschränkt, auf all die Larssons und Mankells. Vor zwei Jahren durchbrach dann der bis dahin unbekannte Jonas Jonasson diese Phalanx und präsentiert sich seitdem im Bereich des Abenteuerromans als ein Schwede, der zu den ganz großen globalen Kalibern gehört. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ katapultierte sich in Windeseile an die Spitze der Bestsellerlisten. In diesen ist er auch zwei Jahre später noch beheimatet. Mit seinem Folgeroman „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ wird sein Name demnächst zweimal vertreten sein.

Nombeko Mayeki – Die Analphabetin, die rechnen konnte

Viele Kinder Afrikas können weder lesen noch schreiben. Das ist ebenso traurig wie brutales Faktum unserer Welt. Kaum im lauffähigen Alter müssen sie arbeiten gehen, um ihre Familie am Leben zu halten. Die schulische Ausbildung bleibt da ebenso auf der Strecke wie die Freuden, die das Leben der Heranwachsenden in der westlichen Welt bereichern. Dementsprechend verwundert es nicht, dass auch die Hauptprotagonistin in „Die Analphabetin, die rechnen konnte“, die kleine Nombeko Mayeki, eine schwere Kindheit erlebt. Sie muss mit fünf Jahren erstmals arbeiten gehen, verliert im Alter von zehn ihre Eltern und mit fünfzehn fast das Leben. Wie viele kann sie nicht lesen und schreiben. Im Gegensatz zu allen anderen aber begnadet rechnen.

„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ als Global Player

Ihr Talent für alles, was sich mit Formeln berechnen lässt, bringt Nombeko in eine wichtige Position. Sie verhandelt mit hochrangigen Wissenschaftlern, stößt auf einflussreiche Geldgeber und auch Geheimdienst-Mitglieder. In erster Linie geht es dabei um nukleare Sprengköpfe und atomare Waffen. Als sie sich der Gefährlichkeit des Netzwerkes bewusst wird, zieht es sie ins ruhige Schweden. Auch hier aber kann „Die Analphabetin, die rechnen  konnte“ ihrem Schicksal nicht entkommen. Es ist ihre Gabe, ihre Fähigkeiten zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Jonasson hat seine bereits bestens genutzt und uns mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ schon den zweiten sehr unterhaltsamen Roman zusammengestellt.

19 Nov
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