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Headhunter und Kunstdieb

Ein hervorragender Ruf kann in einer allein auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichteten Gesellschaft von großer Bedeutung sein. Leute, die im bisherigen Leben Erfolg hatten, scheinen einfach die lukrativsten Geschäftspartner zu sein. Mit ihnen plant man neue Projekte und ihre Worte werden nur selten in Frage gestellt. Roger Brown ist so ein Mensch, der über ein hohes Ansehen verfügt und mit dem die Menschen gerne Geschäfte machen. Brown ist “Headhunter” im gleichnamigen Thriller von Jo Nesbø und genießt in der Wirtschaftsszene einen hervorragenden Ruf, was letztlich auch der Grund dafür ist, dass seine Klienten ihm scheinbar blind vertrauen.

Brown ist aber noch mehr, er ist ein begnadeter Kunstdieb, der seine Klienten unter dem Schein der Beratung ausraubt und sie so im kalten Regen stehen lässt. Sein neustes Opfer ist der niederländische Geschäftsführer Clas Greve, der seinerseits in der Führungsetage eines GPS-Unternehmens den Stuhl besetzt. Ein Opfer ganz nach dem Muster, wie Brown es sich wünscht. Als die beiden auf einer Ausstellung ins Gespräch kommen, erfährt der Dieb, dass sich in Greves Besitz ein seit langem verloren geglaubter und zudem äußerst wertvoller Rubens befindet. Natürlich stiehlt er diesen, doch anders als die anderen Opfer, beginnt Greve schon kurz darauf mit der hartnäckigen Verfolgung des Räubers, wodurch eine Hetzjagd der ganz besonderen Art entsteht.

12 Aug
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