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Gefallener Engel – Das Luzifer Evangelium

Ganz sicher kommt es nicht von ungefähr, dass die große Anzahl der besten Thriller seit ein paar Jahren von Autoren aus dem Norden unseres Kontinents geschrieben werden. Der Norweger Tom Egeland macht hierbei keine Ausnahme. So schafft es auch sein Thriller „Das Luzifer Evangelium“ den Leser zu begeistern, ihm ein wenig Angst einzujagen und ihn auf jeden Fall an das Werk zu fesseln. Wenngleich die christliche Geschichte den Namen ein wenig anders konnotiert, ist der Erzengel Luzifer heute eines der am häufigsten verwendeten Synonyme für den wahrhaftigen Teufel, der Titel verspricht also bereits Einiges.

Ganz im Zentrum des Thrillers steht wieder einmal der charismatische norwegische Archäologe Bjørn Beltø, den man als Egeland-Leser bereits kennen dürfte. Dieser bringt eine alte Schrift, die in einem Kloster in Kiew gefunden wurde, außer Landes. Mit dem Schriftstück will er zu seinem Freund, dem Historiker Christian Keiser, den er tot in dessen Haus vorfindet. Könnte man anfangs von einem Zufall und tragischen Zwischenfall ausgehen, zeigen weitere Morde eine enge Verbindung zum besagten Fund, den Beltø mit sich führt. Über den Inhalt erfahren wir lange nichts. Dass dieser aber schon aufgrund des Titels schrecklich und bedeutend sein muss, liegt mehr als nur auf der Hand.

8 May
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