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Everybody ist doof – Lästern muss gestattet sein

Es gibt so viele Dinge in unserer Gesellschaft, die fragwürdig sind und noch mehr Personen, bei denen wir uns fragen, warum und weshalb sie eigentlich in der Öffentlichkeit an jedem Ort präsent sein müssen. Jeden Tag schauen wir uns Leute an, die vollkommen fokussiert auf ihrem iPhone herumtippen und rein gar nichts mehr davon mitbekommen, was um sie herum, also in der Welt fernab des Displays, passiert. Wir schauen uns im Fernsehen die hundertste potenzielle Ehegattin von „Loddar“ Matthäus an, der predigt, dass es dieses Mal anders wird. Klar, warum auch nicht? Dieses Mal hat er das bulgarische Unterwäschemodel ja aufgrund ihres Charakters auserwählt.

Aber warum tun wird das und warum ist er, der „Loddar“ eigentlich so oft Zielobjekt der Medien? Nur, weil er am meisten für Deutschland gegen den Ball getreten hat? Fragwürdig. Neben diesen Dingen sind es noch andere Phänomene, die im Parodie-Werk von Kuhn, Reinwarth und Fröhlich belustigend vernommen und untersucht werden. „iDoof, youDoof, wiiDoof“ ist ein schönes Schaubild unserer Gesellschaft, ihren Phänomenen und alltäglichen Besonderheiten. Neben dem iPhone und Herrn Matthäus geht es natürlich auch um Facebook, Heidi Klum und den Bis(s)-Epos von Twilight. Denn eines ist klar, in dieser Gesellschaft sind nicht einmal mehr Vampire ins Reich des Unmöglichen verbannt.

4 Jul
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