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Eine deutsch-türkische Familiengeschichte von Nazan Eckes

Derzeit moderiert Nazan Eckes die Gewinnspielshow „The Cube“, in der Kandidaten Aufgaben in einem Würfel erledigen müssen, um letztlich eine hohe Gewinnsumme nach Hause zu bringen. Häufig sehen die Spiele gar nicht schwer aus, aber niemand sollte den Fehler machen, den Würfel zu unterschätzen. Es ist nicht die erste Show, welche die junge Deutsch-Türkin im deutschen Fernsehen moderiert. Längst ist Nazan Eckes zu einer unverzichtbaren Person im deutschen Fernsehen geworden und genau dadurch beweist sie, dass Vorurteile zum Thema Integration innerhalb Deutschlands nicht immer zutreffend sind. Eckes erzählt in ihrem Werk „Guten Morgen, Abendland – Almanya und Türkei – eine Familiengeschichte“ aber auch, dass einige von den so genannten Vorurteilen immer wieder Platz in der Gesellschaft finden.

Ganz sicher ist Eckes ein Beispiel dafür, wie gut es auch für Personen mit Migrationshintergrund funktionieren kann, Karriere in Deutschland zu machen, sogar eine, die von vielen Millionen im Fernsehen verfolgt werden darf. Jetzt, da sie sich einen gewissen Bekanntheitsgrad erarbeitet hat, kann sie über ihre eigene Geschichte sprechen. In den 60er-Jahren kamen ihre Eltern nach Deutschland und wie für sie, gestaltete sich auch Nazans Leben anfangs ein wenig kompliziert, wenn man die Kulturen in Einklang bringen muss. Anders als ihre Freundinnen hatte Nazan keinen gefüllten Stiefel zum Nikolaus, dafür aber gemeinsame Familienessen, für die ihre Freundinnen sie beneideten. Anders als es ein Herr Sarrazin versuchte, verfolgt Eckes kein politisches Interesse, sie will nur unterhalten und auf charmante Art und Weise Brücken bauen zwischen Deutschen und Türken, zwischen Erwachsenen und Kindern.

11 May
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