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Die Bismarcks – eine Familiengeschichte mit entfernten Wurzeln

Immer wieder stößt man in den Boulevardblättern, die unsere Internetforen und vor allem die Zeitungskioske zieren, auf Umfragen. Die sind komplex, man soll sich immer für irgendetwas oder irgendwen entscheiden, einen herausragenden Sportler, den süßesten Popmusiker oder den lustigsten Hollywoodstar. Manchmal, gerade in der Zeit vor Wahlen, fragt man uns auch immer, welcher Politiker in unserer Gunst am höchsten steht. Ist es ein Wulff, ein Gabriel oder ein Rösler, eine Merkel, eine Roth oder eine Pau. Ich sag Ihnen, wen ich bevorzuge – es ist Bismarck. Ja noch immer ist es jener Preuße, dem ich das größte politische Talent anrechne, auch wenn sich ein Otto von Bismarck wohl die Nase rümpfen würde, was heute tagtäglich zur Atom- und Gesundheitspolitik von sich gegeben wird.

Fazit ist, dass Politik sich verändert hat. Es gibt jene, mit der Bismarck ein deutsches Reich zu Glanz brachte und jene, durch die wir heute zum führenden Tonangeber in der EU geworden sind. Dass Bismarck dennoch in unseren Köpfen, oder auch nur in meinem präsent ist, liegt an den Taten, die er unserem Land erwiesen hat. Doch wo kommt sie her, diese Inkarnationsfigur des Deutschen, wo liegen ihre Wurzeln? Eine Frage, die mich schon lange interessiert hat und die ich dank den Engelbergs beantworten konnte. In ihrem Werk „Die Bismarcks“ geben mir Vater und Sohn Antwort und errichten eine Familiensaga im einen und gleichzeitig eine historische Wanderung vom Mittelalter bis zur Neuzeit im anderen Zug. Diese zeigt, dass es auch andere Bismarcks von Bedeutung gab, zur Zeit der Reformation und in der Französischen Revolution, während des Nationalsozialismus und selbst heute noch. Man denke nur einmal an Frau von und zu Guttenberg, über deren Engagement selbst der alte Preuße Otto nichts Schlechtes sagen dürfte.

18 Jul
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