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Der Widerstand ist eisenhart

Unnachahmlich zeigt sich der Mensch, wenn es darum geht, das eigene Hab und Gut zu verteidigen. Häufig entwickelt er erst dann Kräfte, von denen man vorher nie etwas erahnen konnte, Reserven, die tief in einem schlummerten. Ganz individuell auf sich bezogen, haben das bestimmt viele schon einmal erlebt. Ein Horrorszenario, in dem es um unser aller Gut geht, ist bisher zum Glück noch nicht eingetreten. Unsere komplette Existenz, das Fortbestehen der Erdbevölkerung stand noch nicht vor der Gefahr, endgültig ausgelöscht zu werden. So blieb unser aller Leben bis dato von einer apokalyptischen Dimension, wie sie David Weber in „Der Widerstand“ inszeniert, verschont.

Besonders verheerend sind die ersten Minuten, in denen bereits mehr als die Hälfte aller Menschen ihr Leben verlieren. Woher die Feinde kommen, bleibt lange Zeit unerklärt. Einzig ihre Bezeichnung als Shongari wird dem Leser übermittelt und der Aspekt, dass sie die Menschheit in einen gigantischen Krieg ziehen. Viele Städte sind bis auf die Grundmauern zerstört, überall strahlt Radioaktivität. Die große Hoffnung, unsere militärischen Streitkräfte, ist aufgrund der großen Überraschung vollkommen handlungsunfähig. Wenn nicht bald etwas passiert, wird die Menschheit vernichtet. Gut für sie, dass es tief im Dunkeln auch Verbündete gibt, die ihr zur Hilfe eilen und so dem neuen Science-Fiction-Abenteuer interessante Wendungen ermöglichen.

28 Jun
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