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Der Name der Rose als Sinnbild des historischen Romans

Gerade ist mit „Der Friedhof in Prag“ der neue große Historienroman vom Italiener Umberto Eco auf dem Markt erschienen. Natürlich lechzen schon jetzt die Massen nach dem Werk, es wird vermutlich schneller Bestsellerstatus erreichen als man sich umdrehen kann. Das scheint mir Grund genug, einmal auf den großen Durchbruch von Umberto Eco zu schauen. Anders als bei vielen vergleichbaren Erzeugnissen habe ich erst den Film „Der Name der Rose“ gesehen und mir dann das literarische Gut unter die Augen geführt. Überzeugt war ich von beiden Varianten, das Thema ist einfach brillant dargestellt.

Ohnehin bin ich ein Freund historischer Geschichten, klar dass mich Sean Connery als Hauptprotagonist und Umberto Eco als Literatur-Vorlage in den Bann zogen. Das Szenario zeigt eine Abtei im Apennin, in welcher Bruder William von Baskerville zwischen Ketzern und Papstgesandten vermitteln soll. Die Organisation scheint eigentlich nicht schwer, doch kaum ist er vor Ort, passieren merkwürdige Dinge. Mönche sterben in der Abtei und William entdeckt ein gespenstisches Labyrinth. Nach einiger Zeit kommt er auch auf die Spur des Mörders, wenngleich dies für die Abtei und das Treffen zu spät passiert. Eco inszeniert mit „Der Name der Rose“ ein schauriges Mysterium, das wie kaum ein anderes die Zeit überdauern konnte und die Grundlage für nachfolgende Autoren bildete, die sich mit ähnlichen Thematiken zu beschäftigen versuchten.

17 Oct
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