eBook-Welt

Das ist wirklich „Terror“

Manchmal reicht ein Titel allein aus, um eine Menge über ein Buch auszusagen. Natürlich zeigt sich beim bloßen Betrachten der Titelzeile noch nicht, was die Hauptprotagonisten so besonders macht, wer der Mörder ist oder welche Wendungen die Handlung vollzieht, dennoch entscheidet häufig schon allein der Titel, ob wir uns ein Schriftstück unter die Augen führen oder nicht, ob es uns fesseln kann oder wir ihm nur wenig Beachtung schenken. Ich denke mit „Terror“ hat Martin Maurer einen perfekten Titel für sein Werk gewählt, ich war von diesem fasziniert und habe es mir schließlich durchgelesen. Siehe da, es sollte sich herausstellen, dass das Bauchgefühl mal wieder richtig entschied.

In einer Zeit, in der Terroranschläge tagtäglich befürchtet werden müssen, kann uns so schnell sicherlich nichts mehr schocken, aber Maurer inszeniert in seinem Werk ein wirkliches Horrorgeschehen. Es ist die Geschichte des Marc Burth, ein Kameramann, der mit seiner Familie in einem italienischen Bergdorf ein paar Tage ausspannen möchte. Als er im Nachbarhaus einen übel zugerichteten Marokkaner findet und dieser ihm darlegt, es ginge auf das Konto der Polizei, beginnt die rasante Jagd. Marc hilft dem Marokkaner und recherchiert eifrig. Bei seinen Untersuchungen stürzt er sich in einen immer tiefer werdenden Sumpf aus Korruption und Machtgier, einem globalen Terrornetzwerk, in dem selbst die NATO drinsteckt. Die Welt scheint nicht mehr sicher, genauso wenig wie Marcs Familie in der idyllischen Bergwelt Italiens.

27 Jan
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