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Daniela Gesing spricht über Venezianische Verwicklungen

Gesing - Venezianische VerwicklungenVenedig ist eine Stadt, die schon immer ihre Verwendung in der Literatur der Welt fand. Früher lag das an den recht einflussreichen politischen Würdenträgern und großen Künstlern. Noch heute aber versprüht das Stadtpanorama einen großen Charme. Seichte Kanäle und dunkle Gassen laden natürlich auch immer zu einer gewissen kriminellen Handhabe ein. Das hat sich Daniela Gesing zu Eigen gemacht. Mit „Venezianische Verwicklungen“ hat sie einen Krimi geschrieben, in dem wir mit Luca Brassoni zudem einen neuen Ermittler kennenlernen und bei der Arbeit bewundern dürfen.

Brassoni – Ein Kaffeeliebhaber mit gutem Gespür

Wie viele Italiener ist auch Ermittler Brassoni ein echter Kaffeeliebhaber. Das ist eine der wenigen Eigenschaften, die man ziemlich früh im Werk vorgestellt bekommt. Innerhalb Venedigs wird er für sein brillantes Gespür bewundert, ein Mann für die wichtigen Fälle. Folgerichtig wird Luca Brassoni zu einem Leichenfundort gerufen. Direkt vor der Gallerie dell’Accademia am Südufer des Canal Grande befindet sich die Leiche eines deutschen Kunstexperten, der dort unter einer Plane abgelegt wurde. Besagter Konstantin Becker ist Kunstprofessor, sollte in Venedig die Echtheit eines Picassos bestätigen. Der Startschuss für „Venezianische Verwicklungen“ ist gelegt, Brassonis Ermittlungen sorgen für weitere Unterhaltung.

Ein Fund dieser Größe weckt Begehrlichkeiten

Wenn ein Kunstgegenstand dieses Kalibers auftaucht, treibt das viele Interessenten und Neider auf den Plan. Der Fund stammt aus der Guggenheim-Sammlung und schnell wird klar, dass mit dem Herausfinden der wahren Herkunft einiges ins Rollen kommt. Ermittler Brassoni nähert sich der Geschichte mit hoher Intelligenz. Autorin Gesing lässt in „Venezianische Verwicklungen“ keinerlei Zweifel am Spürsinn ihrer Hauptfigur aufkommen. Gewieft wie er ist und mit reichlich Koffein in den Venen hat er schnell eine Fährte gewittert. Wie schon vermutet, haben es die Venezianer nämlich faustdick hinter den Ohren. Brassoni kennt seinem Mitbürger durch die jahrelange Erfahrung ganz genau und versteht es wie wenige, die entscheidenden Informationen ans Tageslicht zu bringen.

31 Mar
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