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Becker erzählt „Gottes geheime Gedanken“

Früher galt der Kanon, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf naturwissenschaftlichem Bereich eine Gefahr für die Existenz der katholischen Kirche darstellen und damit einhergehend auch ihren Glauben gefährden. Doch das Früher ist längst nicht mehr existent und in der Tat zeigt sich heute, dass Glaube und Naturwissenschaft nicht zwangsläufig getrennte Meinungen sein müssen, gar zwei divergierende Theorien aufwerfen. Nein, sie scheinen durchaus vereinbar, wir müssen sie nur auf einen alltäglichen, einen verständlichen Konsens bringen. Der Autor Volker Becker hat das versucht, darzustellen und ein Werk geschrieben, dass im Wesentlichen den Anspruch erwägt, zwei Dinge zu einen, die seit jeher als kontrovers angesehen wurden.

Dass das gar nicht so ist, auf diese Erkenntnis stößt man in „Gottes geheime Gedanken“ schnell und schon zu Beginn fällt einem weder das Lesen noch das Verstehen schwer. Becker stellt die Zusammenhänge zwischen Naturwissenschaft und ihrem einstigen Gegenspieler, der Spiritualität, her und schafft so etwas für den Autonormalverbraucher, das die schwierig zu lesenden Abhandlungen der promovierten Experten vollkommen überflüssig werden lässt. Wie steht es nun mit dem Urknall? Was war er und wie lässt er sich erklären? Ist Gott jener Hebel, der die physikalischen Geschehnisse auf der Erde lenkt? Hat er uns als ihr System die Mathematik hinterlassen? Wie lassen sich religiöse Ansichten mit der Quantenphysik vereinbaren? Viele Aufgaben, deren Lösungen sich in den Seiten verstecken, doch bei weitem durch jeden zu finden sind.

16 Mar
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